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Klimaschutz und Energiewende

Klimaschutz und Energiewende sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Der Landkreis Lindau wird seiner Rolle auf zweierlei Weise gerecht:

  • Er saniert Zug um Zug seine Liegenschaften vorbildhaft in Bezug auf Ökologie und Ökonomie auf einen optimalen energetischen Standard.
  • Im Sinne der Landkreisordnung steht er den Kommunen des Landkreises als Bindeglied zur Verfügung, die Energiewende gemeinschaftlich zu meisten.

In der Randspalte finden Sie das Energie- und Klimaschutzkonzept des Landkreises Lindau (Bodensee), welches Leitziele, weitere strategische Vorgehensweisen und konkrete Maßnahmen beinhaltet.

Klimaschutzkonzept

Klimaschutzkonzept

12 von 19 Kommunen des Landkreises Lindau haben sich mit Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ein integriertes Klimaschutzkonzept vom energie- und umweltzentrum allgäu (eza!) erstellen lassen. Der Landkreis hat dabei die Abwicklung der Formalitäten in Bezug auf die Förderung für die Kommunen übernommen.

Das Klimaschutzkonzept beinhaltet die Energieverbräuche, aufgeteilt nach Energieträger und CO2-Ausstoß der vergangenen Jahre für die Bereiche Haushalt, Gewerbe und Verkehr und Handlungsempfehlungen für die Kommunen. Dazu wurden in den Kommunen Energieteams gebildet, welche für die Erstellung des Konzeptes und Durchführung der Handlungsempfehlungen zuständig sind. Um einen Gesamtüberblick über den Energieverbrauch sowie die Potentiale des Landkreises Lindau mit entsprechenden Handlungsempfehlungen zu erhalten, hat der Landkreis mit dem Beirat für Energiefragen ebenfalls ein Klimaschutzkonzept für die Kreisbelange erstellt.

Energetische Sanierungen

Energetische Sanierungen

Nach den Vorgaben der »Leitlinien für wirtschaftliches Bauen« hat der Landkreis für seine größten und wichtigsten Liegenschaften Energiegutachten erstellen lassen. Aus den vorgeschlagenen Maßnahmen wurde je nach Dringlichkeit und Wirtschaftlichkeit eine Prioritätenliste erstellt.

Bisher wurden folgende Liegenschaften energetisch saniert oder teilsaniert:

  • Realschule Lindenberg (erfüllt die Kriterien Passivhaus im Bestand)
  • St. Martin Schule (Unterschreitung der EnEV um etwa 30%)
  • Realschule Lindau (Einbau einer Lüftungsanlage)
  • Schulzentrum Lindau (Heizungssanierung mit Brennwertkessel, Blockheizkraftwerk, Hydraulischem Abgleich, Hocheffizienzpumpen)
  • Valentin-Heider-Gymnasium (Heizungserneuerung Pelletheizung)
  • Valentin-Heider-Gymnasium Turnhalle (Passivhausstandard)

Windkraft

Windkraft

Um die Möglichkeiten der Windkraftnutzung im Landkreis Lindau beurteilen zu können, überarbeitet im Moment der zuständige regionale Planungsverband Allgäu für die Landkreise Ober-, Ostallgäu und Lindau den Regionalplan.

Im Planungsentwurf wurden so genannte Suchräume ausgewiesen, in welchen vorbehaltlich einer detaillierten Überprüfung, die Vorgaben des Planungsverbandes erfüllt werden. Für den Landkreis Lindau wurden 21 dieser Suchräume festgelegt. Die Kommunen und die Träger öffentlicher Belange wie der Bund Naturschutz haben Gelegenheit sich zu den Suchraumvorgaben des Planungsverbandes zu äußern.

In seiner Stellungnahme, die vom Umweltausschuss einstimmig verabschiedet wurde, hat der Landkreis Lindau Wert darauf gelegt eine „Verspargelung“, sprich eine Einzelaufstellung von Windkraftanlagen zu vermeiden. Insgesamt hält der Landkreis nur einen einzigen Standort für Windkraftnutzung geeignet.

Bürgergenossenschaft Stadt - Land - See e.G.

Bürgergenossenschaft Stadt - Land - See e.G.

Um die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises aktiv an der Energiewende teilhaben zu lassen, vermietet der Landkreis geeignete Dächer seiner Liegenschaften an die Bürgergenossenschaft Stadt - Land - See e.G. zur Errichtung von Solarstromanlagen, an denen sich die Bürger durch eine Einlage beteiligen können.

Folgende Projekte mit Bürger-Solarstromanlagen auf Landkreisdächern wurden bereits realisiert:

  • Realschule Lindau
  • Realschule Lindenberg
  • Schulzentrum Lindau Turnhalle
  • In Planung: Valentin-Heider-Gymnasium

 

 

PEMO - Nachhaltige Pendlermobilität

PEMO - Nachhaltige Pendlermobilität

Mehr als 50.000 Berufspendelnde bewegen sich täglich in unserer Region über die Staatsgrenzen hinweg. Dazu kommt noch der nationale Pendelverkehr im Alpenrheintal. Die Folgen sind hohe CO2-Emissionen, Feinstaub- und Lärmbelastung. Im dreijährigen Interreg-Projekt »PEMO« werden grenzüberschreitend Strategien und Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Pendlermobilität entwickelt und in der Praxis erprobt.

EnergieinstitutVorarlberg

 

 

Auch die Elektromobilität ist im Landkreis Lindau hoch im Kurs. Lesen Sie mehr zum Thema unter Elektromobilität.

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