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Seniorinnen und Senioren

Aktionswoche "Zu Hause daheim." 2017

Lindau (Bodensee) - Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Integration lädt vom 5. bis 14. Mai 2017 wieder zu der Aktionswoche »Zu Hause daheim.« ein. Im Landkreis Lindau finden im Rahmen der Aktionswoche verschiedene Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel themenbezogene Vorträge oder eine Stadtführung über die Lindauer Insel.

Möglichst lange in den eigenen vier Wänden und in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben – das ist der Wunsch vieler Seniorinnen und Senioren. Oftmals ist jedoch die Wohnung oder das Haus nicht entsprechend ausgestattet oder birgt zahlreiche Hindernisse oder Gefahrenquellen. Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Integration behandelt das Thema „Wohnen im Alter“ in seiner Aktionswoche „Zu Hause daheim.“ Bayernweit werden innovative Wohnkonzepte vorgestellt und Angebote für ein selbstbestimmtes Leben im Alter aufgezeigt. Außerdem richtet sich der Fokus auf alle Konzepte im Vorfeld der Pflege, denn das Thema bewegt nicht nur Seniorinnen und Senioren. Die Aktionswoche soll vielmehr für ein wichtiges Zukunftsthema sensibilisieren. Die Veranstaltungen sind - sofern nicht anders vermerkt - kostenfrei und erfordern keine Anmeldung.

Im Landkreis Lindau finden zur Aktionswoche folgende Veranstaltungen statt:

11. Mai 2017

„Vom Generationenhaus zum Generationendorf“
Referent: Dr. Prof. Philipp Prestel
Allgäu Stift Seniorenzentrum Josefsheim, Bahnhofstr. 13, 88167 Röthenbach
14.30 Uhr

12. Mai 2017

„Verschiedene Wohnformen im Alter – und was passt für mich?“
Referentin: Dipl. Ing. Architektin Stefanie Schleich
Mehrgenerationenhaus Treffpunkt Zech, Leiblachstr. 8, 88131 Lindau (Bodensee)
16.00 bis 18.00 Uhr

„Wohnungsanpassung – wie hilft der Freistaat?“
Referentin: Christina Gentili
Mehrgenerationenhaus Treffpunkt Zech, Leiblachstr. 8, 88131 Lindau (Bodensee)
16.00 bis 18.00 Uhr

12. Mai und/oder 14. Mai 2017 (je nach Witterung)

In meiner Stadt: Frei bewegen – einfach machen - kostenfreie Stadtführung auf der Lindauer Insel
Anmeldung und Informationen unter Tel.: 0049 15259918866
Treffpunkt: Mangturm am Lindauer Hafen

13. Mai 2017

„Barrierefreiheit und Wohnpsychologie“
Referentin: Dipl. Ing. (FH) Kornelia Netzer
Mehrgenerationenhaus Treffpunkt Zech, Leiblachstr. 8, 88131 Lindau (Bodensee)
Vortrag 10.00 bis 12.00 Uhr
Workshop von 14.00 – 16.30 Uhr
Anmeldung erforderlich bis 28.04.2017 unter Tel.: 08382 5041803, max. 8 Teilnehmer, Gebühr: 28 Euro incl. Arbeitsmaterial

„Wenn Eltern Unterstützung brauchen - von Alltagshilfen bis zur Pflegereform“
Referentin: Irmgard Wehle-Woll
Grundschule Lindenberg, Marktstraße 12, 88161 Lindenberg im Allgäu
14.00 Uhr

„Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung – Die Kinder zahlen (haften) für ihre Eltern?“
Referentin: Claudia Rudolph
Grundschule Lindenberg, Marktstraße 12, 88161 Lindenberg im Allgäu
15.00 Uhr

14. Mai 2017

„Solange wie möglich selbstbestimmt daheim“
Referentin: Monika Klein-Castor
Grundschule Lindenberg, Marktstraße 12, 88161 Lindenberg im Allgäu
14.00 Uhr

„Wenn ein Pflegefall eintritt
Referent: Karlheinz Schemmel
Grundschule Lindenberg, Marktstraße 12, 88161 Lindenberg im Allgäu
15.00 Uhr

 

Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA)

Wichtiger Hinweis:
Die Prüfberichte der FQA können aufgrund der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 9.1.2012 nur mit Zustimmung der Einrichtungen veröffentlicht werden. Hiervon unberührt bleibt selbstverständlich die Durchführung von turnusgemäßen (grundsätzlich einmal pro Jahr) sowie anlassbezogene Überprüfungen der Einrichtungen durch die FQA. Das Fehlen eines veröffentlichten Prüfberichts bedeutet daher keineswegs, dass die betreffende Einrichtung nicht wie im Bayerischen Pflege- und Wohnqualitätsgesetz vorgesehen von der FQA überprüft wurde.

Vorrangigste Aufgabe der FQA (Heimaufsicht) nach dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) ist es, darauf hinzuwirken, dass die Interessen und Bedürfnisse der BewohnerInnen von Senioren- und Pflegeheimen sowie von Einrichtungen der Behinderten- und Eingliederungshilfe erkannt, beachtet und geschützt werden.
Dabei liegt zum einen das Hauptaugenmerk im Bereich von Beratung- und Informationsaufgaben gegenüber den BewohnerInnen, den Einrichtungen, deren Träger und der Öffentlichkeit und zum anderen obliegen der FQA (Heimaufsicht) Überwachungs- und Kontrollfunktionen. Die ausschließlich unangemeldeten Nachschauen finden entsprechend dem PfleWoqG mindestens einmal im Jahr pro Einrichtung statt. Sollten in einem Heim Mängel festgestellt werden, wird die FQA (Heimaufsicht) als zuständige Aufsichtsbehörde tätig.

Aufgaben der FQA (Heimaufsicht) sind insbesondere:

  • Interessen und Bedürfnisse der HeimbewohnerInnen schützen
  • durchgeführten Pflegemaßnahmen überprüfen
  • einzuhaltende gesetzlichen Anforderungen nach dem PfleWoqG kontrollieren
  • und die Überprüfung der Erfüllung der Verordnung zur Ausführung des PfleWoqG.


Für Fragen und Anliegen stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der FQA (Heimaufsicht) des Landratsamtes Lindau (Bodensee) gern zur Verfügung.

Patienten- und Pflegebeauftragter

Daneben können Sie sich an den Patienten- und Pflegebeauftragten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege wenden. Dieser ist Ansprechpartner für alle Belange Pflegebedürftiger, ihrer Angehörigen und der Pflegekräfte, wenn es um Missstände in der Pflege geht. Vertraulichkeit wird gewährleistet, personenbezogene Daten bleiben auf Wunsch außen vor. Der Pflegebeauftragte gibt dem Betroffenen eine kurze ergebnisorientierte Rückmeldung.

Seniorenpolitisches Gesamtkonzept

Deutschland wird älter, der Landkreis Lindau (Bodensee) auch. Nach den Prognosen wird 2030 das durchschnittliche Alter in unserem Landkreis bei knapp 50 Jahren liegen.

Der Anteil der älteren Menschen nimmt stark zu, die Geburtenraten sinken. Manche Regionen sind davon mehr betroffen, andere erfreuen sich eines hohen Zuzugs und können den Wandel in der Altersstruktur noch abschwächen. So hat jede Region im demographischen Wandel spezifische Herausforderungen zu meistern, die im Laufe der Zeit zunehmen. Auf diese Veränderungen müssen die Kommunen vorbereitet sein und dort, wo es möglich ist, auch entsprechende Weichenstellungen vornehmen.

Wenn wir heute also von einem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept sprechen, so sollten dabei unterschiedliche Aspekte berücksichtigt werden. Es geht nicht rein um die ausreichende Versorgung mit ambulanten und stationären Pflegeplätzen. Vielmehr müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit ältere Bürger möglichst lange ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben führen können. Die gesellschaftliche Teilhabe soll gestärkt und ehrenamtliches Engagement noch mehr gestützt werden.

Für detailliertere Informationen finden Sie hier unser Seniorenpolitisches Gesamtkonzept, die Pflege-und Bedarfsplanung sowie weitere Links:

Seniorenpolitisches Gesamtkonzept (PDF 1,6 MB) (PDF, 1,6 MB)

SPGK Kurzversion (PDF 505 KB) (PDF, 505 KB)

SPGK Pflege- und Bedarfsplanung (PDF 705 KB) (PDF, 705 KB)

Fördermöglichkeiten

«Wohnen im Alter«

Kommunale und soziale Infrastruktur - Förderprogramm 233 der KFW (PDF, 145 KB)

Kommunale und soziale Infrastruktur - Förderprogramm 234 der KFW (PDF, 146 KB)

Weitere Links:

Bayrischen Landesstiftung

Sozialplanung für Senioren

Seniorenbeirat für den Landkreis Lindau e.V.

SeniorenbeiratSeniorenbeirat

Der Seniorenbeirat ist der Ansprechpartner für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis Lindau.


Der Schwerpunkt der Aufgaben des Beirats liegt im Sammeln und in der Weitergabe von Erfahrungen und Informationen zu den täglichen Herausforderungen und Bedürfnissen älterer Mitmenschen.

Barrierefreiheit

Markenzeichen "Generationenfreundlicher Betrieb" in Schwaben

Viele Menschen, die mit gesundheitlichen Veränderungen konfrontiert sind, arrangieren sich lange Zeit mit einschränkenden Situationen und verlieren dadurch an Lebensqualität, Selbständigkeit und Sicherheit – aber das muss nicht sein.

Durch bauliche Veränderungen wie beispielsweise schwellenlose Türen oder bodengleiche Duschen lassen sich Barrieren Schritt für Schritt abbauen. Mehr Sicherheit und Bewegungsfreiheit sind das Ergebnis. Bevor mit dem Umbau begonnen werden kann, müssen Handwerksbetriebe mit der entsprechenden Qualifikation gefunden werden. Durch das Markenzeichen „Generationsfreundlicher Betrieb“ lassen sich solche Unternehmen schnell erkennen. Dieses Markenzeichen erhalten Handwerksbetriebe, die in einer Schulung umfassende Kompetenzen in Planung, Ausführung, Baubegleitung und Bewertung altersgerechten Bauens und Modernisierens erworben haben.

Eine Liste der bisher als Markenzeichen "Generationenfreundlicher Betrieb" eingetragenen Unternehmen in Schwaben finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Markenzeichen „Generationsfreundlicher Betrieb“ unter www.generationenfreundlicher-betrieb.de

Auch die Bayerische Architektenkammer informiert über barrierefreies Bauen und bietet in regelmäßigen Abständen Wohnraumberatung im Landratsamt Lindau an.

Demenzhilfe

Telefon: 08382 9674-0
Fax: 08382 9674-74
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Allgäuweite Informationen zum Thema Demenzhilfe und Kontaktstellen finden Sie unter www.standort.allgaeu.de/demenzhilfe-allgaeu

 

 

Zahlreiche Kontaktstellen und Angebote finden Sie in der Karte am Seitenende unter der Kategorie "Senioren und Menschen mit Behinderung".

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